{"id":398,"date":"2018-11-26T15:42:39","date_gmt":"2018-11-26T14:42:39","guid":{"rendered":"https:\/\/canditten.de\/?page_id=398"},"modified":"2023-06-06T18:49:37","modified_gmt":"2023-06-06T16:49:37","slug":"gut-und-gemeinde-wildenhoff","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/canditten.de\/?page_id=398","title":{"rendered":"Gut und Gemeinde Wildenhoff"},"content":{"rendered":"\n<p>Mitten im Zentral-Stablack vor dem Goida mit dem 216 m hohen Schlossberg, der h\u00f6chsten Erhebung des Stablack, lag in der fr\u00fchen Ordenszeit ein mittlerer gemischter prussischer Ort von 6 1\/2 Haken (etwa 65 ha) und 4 Freien Diensten, Ampunden genannt. Der Name unbekannter Bedeutung entstammte der prussischen Sprache, damals oft auch in \u201eAmpungen&#8220; und \u201eAmpongen&#8220; umgewandelt. Diese Siedlung lag im Kammeramt Worienen der Komturei Balga.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ampunden erlitt 1414 bei dem grausamen Poleneinfall Sch\u00e4den in H\u00f6he von 800 Mark, was bei einem so kleinen Ort wohl als v\u00f6llige Zerst\u00f6rung gewertet werden muss. Zwei Menschen wurden ermordet. Doch er erholte sich bald und war 1437 wieder voll besetzt. &#8211; Im \u201eSt\u00e4ndekrieg&#8220; 1454\/66 (\u201eFreie\u201c gegen \u201eB\u00fcndler\u201c = Anh\u00e4nger des Ritterordens) wurde Ampunden wieder schwer in Mitleidenschaft gezogen. Bald nach dem Krieg um 1475 bekam der fr\u00fchere S\u00f6ldnerf\u00fchrer Paul Pregel Ampunden &#8211; 12 Hufen gro\u00df (180 ha) &#8211; f\u00fcr r\u00fcckst\u00e4ndige Soldforderungen verliehen. Pregel besa\u00df seit 1469 bereits Gr. Peisten. Er erwarb danach neben Ampunden die Orte Canditten, Papperten Achthuben, Hanshagen, Grauschienen und die M\u00fchle zu Landsberg. Der Sitz der Familie Pregel war Gr. Peisten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>1535 belehnte Herzog Albrecht den fr\u00fcheren Ordensritter Friedrich Freiherr Truchse\u00df von Waldburg, der 1520 tapfer die Ordensburg Pr. Eylau gegen die Polen verteidigt hatte, mit Ampunden, Canditten und der Stadt Landsberg einschlie\u00dflich der M\u00fchle, insgesamt 192 Hufen (2.880 ha), die v. Waldburg f\u00fcr 1100 Mark von Michael Pregel gekauft hatte. Friedrich v. Waldburg richtete seinen Wohnsitz in Ampunden ein. Von ihm stammte das erste Gutshaus und wohl auch der neue Gutsname, wie eine alte Urkunde sagt: \u201e&#8230; darauf er itzt sein Vorwerk (Hauptgut), Wildenhoff genannt, erbauet&#8220;. Der Name deutet auf die abgelegene Lage an der Stablack-Wildnis hin und war gut gew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Auf Friedrich Freiherr Truchse\u00df v. Waldburg folgte sein Sohn Hans Jakob als Herr von Wildenhoff. Dieser war in den letzten Regierungsjahren Herzog Albrechts und unter dessen Sohn Albrecht Friedrich als Landhofmeister der erste Beamte des Landes in K\u00f6nigsberg. Er erweiterte seinen Besitz betr\u00e4chtlich und hatte bald die ganze Stablack-Gegend um Canditten &#8211; Sangnitten &#8211; Wildenhoff mit Augam, Quehnen, Rimlack, Liebnicken, Garbnicken in seinem Besitz. In den ersten Januartagen 1586 starb Hans Jakob v. Waldburg in K\u00f6nigsberg und wurde nach Landsberg in seine Patronatskirche \u00fcberf\u00fchrt. Sein Sohn und Nachfolger Wolf Heinrich v. Waldburg war nicht minder t\u00fcchtig, herrisch und r\u00fccksichtslos wie sein Vater. Uralte Sagen deuten darauf hin; sie sind durch Anklagen in alten Akten belegt. Er und sein Sohn Fabian erwarben weiteren Besitz in der n\u00e4heren und weiteren Umgebung wie Wormen, Worschienen, Par\u00f6sken, Halbendorf, Paustern, ja sogar Gallingen, Rositten, Hussehnen, Sodehnen, Sargen, Orschen, Dulzen, Gr. Steegen, Saraunen, Achthuben, Hoppendorf. Der Waldburg&#8217;sche Besitz war damals der gr\u00f6\u00dfte Familienbesitz im sp\u00e4teren Kreis Pr. Eylau.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Fabian Freiherr Truchse\u00df v. Waldburg starb schon verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig jung 1644, seine Witwe Helene, geb. v. Kreytzen, heiratete 1656 den Witwer Otto Freiherr v. Schwerin, Regierungschef des Gro\u00dfen Kurf\u00fcrsten, den sie in K\u00f6nigsberg kennen gelernt hatte, als er dort in Regierungsgesch\u00e4ften weilte. Erbe von Wildenhoff war zwar ihr Sohn Gebhard v. Waldburg, aber dieser k\u00fcmmerte sich nicht um die Beg\u00fcterung, reiste viel in der Welt umher und starb schlie\u00dflich 1664bei einem Duell in Wien. Otto v. Schwerin als t\u00fcchtiger Minister und Gutsherr gro\u00dfer Besitzungen in der Mark Brandenburg k\u00fcmmerte sich um die Besitzung Wildenhoff, lieh seinem Stiefsohn Geld und \u00fcbernahm nach dessen Tod und Auszahlung der Agnaten die Beg\u00fcterung Wildenhoff, die ihm am 16. 8. 1668 in einer Verschreibung vom Gro\u00dfen Kurf\u00fcrsten verliehen wurde. Damit begann die \u00c4ra Schwerin in Wildenhoff, die bis 1945, also fast 300 Jahre dauerte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Tode von Otto Freiherr v. Schwerin (1616-1679) \u00fcbernahm sein gleichnamiger Sohn (1645-1705) die Beg\u00fcterung Wildenhoff. Er war Diplomat und wurde im Jahre 1700 vom Kaiser in den Reichsgrafenstand erhoben. Dessen Sohn Friedrich Wilhelm Graf v. Schwerin (1678-1727) erbte 1705 die Beg\u00fcterung und erbaute zwischen 1705 und 1727 das Schloss Wildenhoff, das ein sch\u00f6ner, stattlicher zweigeschossiger Barockbau von Jean de Bodt in herrlicher Lage an Park und See war.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"210\" src=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/131fa073cc.jpg\" alt=\"Das Barockschloss in Wildenhoff 1940\" class=\"wp-image-399\" srcset=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/131fa073cc.jpg 350w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/131fa073cc-300x180.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Barockschloss in Wildenhoff 1940\n<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Da die Gutsherren meistens in hohen Staats\u00e4mtern und Milit\u00e4rr\u00e4ngen abwesend waren, wurde die Beg\u00fcterung von so genannten \u201eBurggrafen&#8220; geleitet. 1743 verpachtete aber Ludwig Siegmund Graf v. Schwerin seine ganze Beg\u00fcterung mit allen D\u00f6rfern und Vorwerken f\u00fcr 12 Jahre an den Amtmann Heinrich Kl\u00fcgel. Der j\u00e4hrliche Pachtzins ist nicht bekannt, d\u00fcrfte aber bei 20 000 Gulden gelegen haben. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurden einzelne Bauern in den Gutsd\u00f6rfern Zinsbauern. Sie zahlten je Hufe 24 Taler und f\u00fcr die Geb\u00e4ude 6 Taler im Jahr, leisteten nur 13 Tage Scharwerk und waren sonst frei. Das waren Vorboten der Bauernbefreiung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>1785 hatte das \u201eadlige Gut (ohne Vorwerke) mit gr\u00e4flichem Schlosse&#8220; 6 Feuerstellen (Familien). 1820 waren in Wildenhoff 9 Feuerstellen und 84 Einwohner. In diesem Jahr hatte die Beg\u00fcterung ihre gr\u00f6\u00dfte Ausdehnung erreicht; sie bestand aus den 10 adligen D\u00f6rfern Augam, Halbendorf, Hoppendorf, Canditten, Par\u00f6sken, Quehnen, Rimlack, Sangnitten, Wormen und Worschienen sowie den Vorwerken Amalienhof, Garbnicken, Gottesgnade, Gr. Steegen, Liebnicken, Liebnicken-M\u00fchle, Paustern, Saraunen und Stobbenbruch. Im Ganzen waren es 31000 Morgen oder knapp 8 000 Hektar. Die meisten D\u00f6rfer wurden 1820 freie Bauernd\u00f6rfer, die ihr Land durch einen j\u00e4hrlichen Zins abl\u00f6sten; nur Halbendorf wurde Vorwerk. Die Vorwerke blieben vorerst bei der Beg\u00fcterung, die damit immer noch sehr gro\u00df war. 1831 hatte Wildenhoff selbst in gemischtem Boden 815 Morgen Land; darin lebten 4 Handwerker, 9 Instleute und 142 Einwohner.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl der Beg\u00fcterung seit 1820 infolge der Dorfregulierung und als Geb\u00e4udewertzahlung zigtausend Taler zuflossen, hielt der Ausverkauf von Wildenhoff weiter an. Um 1835 wurden Gottesgnade und Gr. Steegen zun\u00e4chst verpachtet, dann verkauft. Ebenso ging es mit Stobbenbruch, Saraunen, Liebnicken und Paustern. Die Beg\u00fcterung hatte 1879 nur noch 2734 ha, davon 909 ha Acker, 786 ha Wiesen\/Weiden, 975 ha Wald, 41 ha Wasser und 21 ha Hof\/Wege\/Unland. Halbendorf war an Heinrich Wegel und Garbnicken mit Liebnicken-M\u00fchle an Rudolf Ainhut verpachtet. Der Grundsteuer-Reinertrag betrug im Jahr 12.780 Mark.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gutsgr\u00f6\u00dfe von Wildenhoff blieb seit dieser Zeit etwa gleich. Das Vorwerk Kreuzspahn wurde um 1890 neu gegr\u00fcndet und um 1900 das Vorwerk Heinrichsbruch dazugekauft. 1913 betrug die Gutsgr\u00f6\u00dfe mit Vorwerken (Amalienhof, Garbnicken, Halbendorf, Heinrichsbruch, Kreuzspahn und Liebnicken-M\u00fchle) 2833 ha. Ein Gro\u00dfteil davon war Wald, Wasser und Bruch. 217 Pferde, 545 Rinder, 237 Schafe und 501 Schweine standen insgesamt auf den H\u00f6fen. Besitzer war seit 1909 der junge Graf Otto v. Schwerin (1897-1945); der Verwalter hie\u00df Pich.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im 1.Weltkrieg blieb Wildenhoff Ende August 1914 von russischen Truppen verschont. Als Graf Otto 1918 aus dem Krieg heimkehrte, k\u00fcmmerte er sich sehr umdie Verbesserung der Bewirtschaftung des infolge des Krieges heruntergekommenen Gutes. Er gr\u00fcndete mit staatlicher Hilfe eine Siedlungs\u00adgesellschaft, die mit der Aufteilung seines 360 ha gro\u00dfen Vorwerkes Halbendorf 1929 den Anfang machte. Graf v. Schwerin machte sich als Siedlungsunternehmer einen beachtlichen Namen und schuf bis 1934 eine gro\u00dfe Anzahl neuer Siedlungsd\u00f6rfer in Ostpreu\u00dfen. Ziegel aus zwei eigenen Ziegeleien und Holz aus eigenem Wald und S\u00e4gewerk unterst\u00fctzten dieses Vorhaben. Eine gro\u00dfe Hilfe war dem Grafen dabei der als Bevollm\u00e4chtigter t\u00e4tige Rendant Friedrich Rungk.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem 30. 9. 1928 war die neue Gemeinde Wildenhoff gebildet worden, die aus dem bisherigen Gutsbezirk mit seinen 10 Ortsteilen Wildenhoff, Wildenhoff-Bahnhof, Wildenhoff-Forsthaus, Ziegelei, Steinbruch-Forsthaus (B\u00e4renwinkel), Amalienhof, Garbnicken, Heinrichsbruch, Kreuzspahn und Liebnicken-M\u00fchle bestand. Halbendorf wurde aufgesiedelt und geh\u00f6rte zur Gemeinde Par\u00f6sken. Die Gemeinde Wildenhoff war 2563,60 ha gro\u00df, hatte 33 Wohnh\u00e4user, 103 Haushalte und 500 Einwohner, darunter 30 Katholiken. Der Grundsteuer-Reinertrag von 4,61 RMje ha und Jahr deutet auf geringen Boden hin, ist aber in der Hauptsache durch die fast die H\u00e4lfte des Besitzes einnehmenden Wald-, Bruch- und Seefl\u00e4chen zu erkl\u00e4ren. Gemeindevorsteher war 1930 Otto Graf v. Schwerin-Wildenhoff: Die zweiklassige Schule ist erst nach 1820 gegr\u00fcndet worden. Letzte Lehrer waren Fuchs, Hugo Tolkmitt, Jahn. Die Gemeinde geh\u00f6rte zu Kirche und Standesamt Canditten, zum Amtsgericht Landsberg und zum Amtsbezirk Wildenhoff. Dieser Amtsbezirk umfasste die Gemeinden Augam, Canditten, Par\u00f6sken, Quehnen, Sangnitten, Wildenhoff und Worschienen. Amtsvorsteher war 1930 Otto Graf v. Schwerin.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"231\" src=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/47993dca51.jpg\" alt=\"Amtsgeb\u00e4ude und Post in Wildenhoff 1940\" class=\"wp-image-403\" srcset=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/47993dca51.jpg 350w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/47993dca51-300x198.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Amtsgeb\u00e4ude und Post in Wildenhoff 1940\n<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>F\u00fcr 1932 gibt es \u00fcber das gesamte Gut Wildenhoff folgende Angaben: Gr\u00f6\u00dfe 2.563 ha (ohne das aufgesiedelte Halbendorf), davon ca. 1.083 ha Acker\/Wiesen\/Weiden, 960 ha Wald, 41 ha Wasser, 479 ha Bruchland mit Hof und Wegen. Diese Gutsgr\u00f6\u00dfe verringerte sich 1935 betr\u00e4chtlich, weil das Vorwerk Heinrichsbruch und Teile der Wildenhoffer Forst vom Staat f\u00fcr den Truppen\u00fcbungsplatz Stablack aufgekauft wurden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>DasGut Wildenhoff war zuletzt noch 2.050 ha gro\u00df, davon 975 ha Acker nebst Wiesen und Weiden und 1075 ha Wald, Seen, Bruchland (Muschenkenbruch). Zur gesunden Gutswirtschaft geh\u00f6rten ca. 150 Pferde, 750 Rinder, 1.000 Schafe, 600 Schweine. Zwei F\u00f6rstereien, zwei Ziegeleien und ein S\u00e4gewerk geh\u00f6rten zum Gut, das auch Fischwirtschaft und Torffabrikation betrieb. ImOrt war eine Poststelle nebst Fernsprechamt. N\u00f6rdlich des Gutshofes lag der Goida-Wald mit dem 216 m hohen Schlossberg, der h\u00f6chsten Erhebung in Natangen. Wildenhoff mit dem Barock-Schloss und gro\u00dfem Schlosspark lag verkehrsg\u00fcnstig an einer festen Stra\u00dfe 1 km n\u00f6rdlich der Chaussee Landsberg &#8211; Zinten, l,5 kmvom Bahnhof gleichen Namens und 3,5 kmvom Kirchdorf Canditten entfernt. Letzter Besitzer der Beg\u00fcterung (2.050 ha) war bis 1945 Otto Graf v. Schwerin. Der Gemeinde-Durchschnitts-ha-Satz betrug 650 RM<strong>.&nbsp;<\/strong>Die Gemeinde hatte 1939 genau 333 Einwohner.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wildenhoff kam umden 10. 2. 1945 in das Frontgebiet. Das Schloss, in dem aus K\u00f6nigsberg Kunstsch\u00e4tze ausgelagert waren, war zuletzt noch Wehrmachtslazarett. Esist durch Kriegseinwirkungen vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt worden. Otto Graf v. Schwerin ist im Januar 1945 bei der Heimatverteidigung gefallen. Seiner gro\u00dfen Familie gelang die Flucht und ein Neubeginn im Rheinland. Seit dem Sommer 1945 liegt Wildenhoff im polnischen Teil unseres Kreises und hat den Namen \u201eDzikowo I\u0142aweckie\u201c erhalten. Es ist polnisches Staatsgut geworden.<\/p>\n\n\n\n<p><em>(Auszug aus \u201eDie St\u00e4dte und Gemeinden des Kreises Pr. Eylau\u201c von Horst Schulz)&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anmerkung Gerd Birth:<\/strong>&nbsp;Das polnische Staatsgut in Wildenhoff wurde bis kurz vor der Wende 1990 mit immer schlechterem Erfolg bewirtschaftet und ist danach aufgel\u00f6st worden. Bis etwa 2005 wurden alle Geb\u00e4ude abgetragen. Von dem ehemaligen riesigen Geb\u00e4udekomplex des Gutes ist nur noch eine leere und \u00f6de Grasfl\u00e4che \u00fcbrig geblieben.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<strong>Fotos \u00fcber Wildenhoff von damals:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"681\" src=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-Saegewerk-B-1024x681.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1395\" srcset=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-Saegewerk-B-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-Saegewerk-B-300x200.jpg 300w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-Saegewerk-B-768x511.jpg 768w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-Saegewerk-B-1536x1022.jpg 1536w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-Saegewerk-B.jpg 1623w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Ganz links das Amtsgeb\u00e4ude, halbrechts die Molkerei, ganz rechts das S\u00e4gewerk<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-Schulklasse-1928-Foto-Ganswind-B-1024x731.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1396\" width=\"238\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-Schulklasse-1928-Foto-Ganswind-B-1024x731.jpg 1024w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-Schulklasse-1928-Foto-Ganswind-B-300x214.jpg 300w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-Schulklasse-1928-Foto-Ganswind-B-768x548.jpg 768w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-Schulklasse-1928-Foto-Ganswind-B.jpg 1513w\" sizes=\"auto, (max-width: 238px) 100vw, 238px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Die Schulklasse von Wildenhoff mit den Lehrern 1928 (Foto F.Ganswind)<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-Amalienhof-bei-der-Ernte-1937-1024x564.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1397\" width=\"254\" height=\"140\" srcset=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-Amalienhof-bei-der-Ernte-1937-1024x564.jpg 1024w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-Amalienhof-bei-der-Ernte-1937-300x165.jpg 300w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-Amalienhof-bei-der-Ernte-1937-768x423.jpg 768w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-Amalienhof-bei-der-Ernte-1937.jpg 1417w\" sizes=\"auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Auf dem Vorwerk vom Gut Wildenhoff, etwa 1,5 km vom Dorf  entfernt: Eine kleine Pause bei den Erntearbeiten (Foto G. G\u00f6rn)<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><\/figure>\n\n\n\n<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;<strong>Neuere Fotos von Wildenhoff (jetzt Dzikowo I\u0142aweckie):<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-deas-ehemal-Amtsgebaeude-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1402\" srcset=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-deas-ehemal-Amtsgebaeude-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-deas-ehemal-Amtsgebaeude-300x225.jpg 300w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-deas-ehemal-Amtsgebaeude-768x576.jpg 768w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-deas-ehemal-Amtsgebaeude.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Das ehemalige Amtsgeb\u00e4ude und Postgeb\u00e4ude<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-Schlossteich-B-IMG_1541-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1403\" width=\"251\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-Schlossteich-B-IMG_1541-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-Schlossteich-B-IMG_1541-300x225.jpg 300w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-Schlossteich-B-IMG_1541-768x576.jpg 768w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-Schlossteich-B-IMG_1541.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Der Schlossteich<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-reste-zur-Schloss-Auffahrt-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1404\" srcset=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-reste-zur-Schloss-Auffahrt-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-reste-zur-Schloss-Auffahrt-300x225.jpg 300w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-reste-zur-Schloss-Auffahrt-768x576.jpg 768w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wildenhoff-reste-zur-Schloss-Auffahrt.jpg 1346w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Reste der ehemaligen Auffahrt zum Schloss. Das Schloss selbst existiert nicht mehr<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mitten im Zentral-Stablack vor dem Goida mit dem 216 m hohen Schlossberg, der h\u00f6chsten Erhebung des Stablack, lag in der fr\u00fchen Ordenszeit ein mittlerer gemischter prussischer Ort von 6 1\/2 Haken (etwa 65 ha) und 4 Freien Diensten, Ampunden genannt. Der Name unbekannter Bedeutung entstammte der prussischen Sprache, damals oft auch in \u201eAmpungen&#8220; und \u201eAmpongen&#8220; &#8230; <a title=\"Gut und Gemeinde Wildenhoff\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/canditten.de\/?page_id=398\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber Gut und Gemeinde Wildenhoff\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-398","page","type-page","status-publish"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/canditten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/398","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/canditten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/canditten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/canditten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/canditten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=398"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/canditten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/398\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1405,"href":"https:\/\/canditten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/398\/revisions\/1405"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/canditten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=398"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}