{"id":318,"date":"2018-11-26T14:58:22","date_gmt":"2018-11-26T13:58:22","guid":{"rendered":"https:\/\/canditten.de\/?page_id=318"},"modified":"2023-06-08T18:47:36","modified_gmt":"2023-06-08T16:47:36","slug":"gemeinde-alt-steegen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/canditten.de\/?page_id=318","title":{"rendered":"Gemeinde Alt-Steegen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Vorbemerkungen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Gemeinde Alt-Steegen war seit 30. 09. 1928 eine zusammengefasste Kommune der beiden G\u00fcter Gro\u00df Steegen und Klein Steegen. Das Gut Gro\u00df Steegen bestand nur noch aus einem Betrieb ohne Vorwerke. Das Gut Klein Steegen indes bestand aus dem Gut Klein Steegen sowie f\u00fcnf weiteren Gutsteilen: Forsthaus Hubertus, Vorwerk Louisenhof, Vorwerk Sophienhof, Waldvorwerk Waldheil und Vorwerk Wilhelmsberg. Die Gro\u00dfgemeinde Alt-Steegen hatte zuletzt 2.218,50 ha und 361 Einwohner. Der Gemeindevorsteher war 1930 Administrator Otto Thiel aus Klein Steegen. Das Gut Gro\u00df Steegen geh\u00f6rte zu Kirche und Standesamt Canditten und das Gut Klein Steegen zu Kirche und Standesamt Guttenfeld.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gemeinde Alt-Steegen ist nicht zu verwechseln mit dem \u00fcbergeordneten Amtsbezirk Alt-Steegen. Zum Amtsbezirk Alt-Steegen geh\u00f6rten die Gemeinden Alt-Steegen, Blumstein, Guttenfeld und Hoppendorf. Gemeinsamer Amtsvorsteher war 1930 Kantor Pfau aus Guttenfeld. Der Amtsbezirk Alt-Steegen umfasste 3.971,50 ha und hatte zuletzt 1.113 Einwohner.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gut Gro\u00df Steegen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Beg\u00fcterung Steegen bei Canditten war eine der ersten dieser Art in unserem Kreis, von der urkundlich Nachrichten vorliegen. Sie wurde bereits im Jahre 1285 genannt. Damals verschrieb der Landmeister von Preu\u00dfen dem Sudauerf\u00fcrsten Skomand das Dorf Steynio in der Komturei Balga. Das ist das sp\u00e4tere Gut Steegen. Die Urkunde dar\u00fcber ist erhalten geblieben.<\/p>\n\n\n\n<p>Der ehemalige Sudauerf\u00fcrst Skomand war in der Zeit von 1273 -1280 ein erbitterter Feind des Deutschen Ordens und bedr\u00e4ngte diesen oftmals hart. 1281 vom Orden besiegt, ergab er sich diesem schlie\u00dflich, hielt sich in Balga auf, wurde getauft und danach \u201eein Leitsmann wider die Heiden&#8220;. Unter seiner Leitung wurde 1284 die starke litauische Feste Garten (Grodno) an der oberen Memel erobert und als Lohn daf\u00fcr verlieh ihm der Landmeister die schon genannte Besitzung Steynio, sp\u00e4ter Steinen und Steegen genannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Steinen lag da, wo sich zuletzt das Vorwerk bzw. Siedlungsdorf Schatzberg befand. Es war die Urzelle der Beg\u00fcterung Steegen, sp\u00e4ter Gr. Steegen genannt, bis zur Verlegung bei Kl. Steegen um das Jahr 1870. Hier in Steinen hat Skomand wohl seinen Wohnsitz gehabt. Skomand ist der erste uns bekannte Besitzer von Gr. und Kl. Steegen. Der Sage nach liegt er im Pfarrgarten von Canditten unter einem gro\u00dfen Findlingsstein neben einer dicken, hohen Linde begraben. \u201eSkomand-Stein&#8220; und \u201eSkomand-Linde&#8220; nannte sie der Volksmund und hielt so \u00fcber 650 Jahre die Erinnerung an den tapferen Sudauerf\u00fcrsten Skomand wach.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Beg\u00fcterung Steegen blieb aber nur 80 Jahre im Besitz der Nachkommen von Skomand, denn 1366 verkaufte Dietrich Skomantin von Steinen seinen Besitz.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gut Steegen kam in andere H\u00e4nde. In dieser Zeit muss die Besitzung Steegen in Gr. und Kl. Steegen geteilt worden sein. Im Jahre 1513 wird ein Hans v. Kotwitz als Besitzer \u201eder G\u00fcter von Steinen&#8220; genannt. Er und sein Bruder Melchior v. Kotwitz hatten in jener Gegend gro\u00dfen Besitz, darunter die D\u00f6rfer Guttenfeld und Hoppendorf. 1531 kaufte Georg Sack den ganzen gro\u00dfen Besitz, der 83 Jahre in der Familie Sack oder v. Sack blieb. Bis 1614 bleiben beide G\u00fcter Steegen in der Hand der Familie Sack. Dann verkauft Castor v. Sacken Gr. Steegen f\u00fcr 23 000 Mark an Fabian Truchse\u00df v. Waldburg auf Wildenhoff. Gr. Steegen wird f\u00fcr 224 Jahre Vorwerk von Wildenhoff, der damals gr\u00f6\u00dften Beg\u00fcterung unseres Kreises.<\/p>\n\n\n\n<p>1719 lesen wir \u00fcber Gr. Steegen: Vorwerk von Wildenhoff mit 30 Hufen und 2 M\u00fchlhufen, davon 26 Hufen 15 Morgen Acker, 3 Hufen 15 Morgen Wald, 2 Hufen M\u00fchlenacker. Das Land wird von Bauern aus Canditten im Scharwerk beackert und beerntet.<\/p>\n\n\n\n<p>1785 waren in Gr. Steegen als Vorwerk von Wildenhoff 6 Feuerstellen (Haushalt) vorhanden. Der Ort geh\u00f6rte zur Kirche in Canditten. 1820 hatte das Vorwerk mit der M\u00fchle 32 Einwohner mit 2038 Morgen Land in Mittelboden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das sind die letzten Angaben \u00fcber Gr. Steegen als Vorwerk. 1838 gab es eine gro\u00dfe \u00c4nderung: Carl Friedrich M\u00fcller (1792 &#8211; 1859), der auch bei Kl. Steegen genannte Landwirt und Unternehmer aus Pommern, pachtete auch das Vorwerk Gr. Steegen mit dem weiteren Vorwerk Hoppendorf vom Grafen v. Schwerin aus Wildenhoff f\u00fcr 7 000 Taler Erbstandsgeld. Er richtete in Gottesgnade eine neue Glasfabrik ein und bewirtschaftete erst Gr. und Kl. Steegen von Gottesgnade aus, dann von Kl. Steegen. Bald kaufte M\u00fcller Gr. Steegen von Wildenhoff f\u00fcr 17 000 Taler und besa\u00df nun beide Steegen mit knapp 3000 ha Land und Wald.<\/p>\n\n\n\n<p>Von 1838 bis 1855 wurden beide Steegen von C. F. M\u00fcller zusammen bewirtschaftet. Als er 1855 starb, erbte der Sohn Hugo M\u00fcller das Gut Gr. Steegen mit beiden Vorwerken, der Sohn Oskar M\u00fcller das Gut Kl. Steegen. Auch Hugo M\u00fcller war ein sehr t\u00fcchtiger Landwirt, der \u00e4u\u00dferst vorteilhaft wirtschaftete. Bei der Kr\u00f6nung von K\u00f6nig Wilhelm I. in K\u00f6nigsberg 1861 wurde die ganze Familie M\u00fcller (10 Kinder) als \u201eM\u00fcller von Steegen&#8220; in den Adelsstand erhoben. Bald lie\u00df sie jedoch das \u201eM\u00fcller&#8220; fort und nannte sich \u201evon Steegen&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Hugo v. Steegen ging bald daran, sich ein neues Hauptgut Gr. Steegen zu bauen. Er w\u00e4hlte dazu das Walschtal, etwa 1,5 km s\u00fcdlich vom bisherigen Gut mit zwei Seen, etwa 1 km vom Gutshof Kl. Steegen entfernt. Ein neues, gro\u00dfes Gutshaus wurde erbaut, der Gutshof mit St\u00e4llen und Scheunen sowie Wohnh\u00e4user f\u00fcr die Arbeiter errichtet. Um 1875 wurde das neue Gutshaus als \u201eGro\u00df-Steegen&#8220; Wohnsitz der Familie Hugo v. Steegen. 1871 hatte das ganze Gut Gr. Steegen 13 Wohngeb\u00e4ude, 50 Haushalte und 309 Einwohner und 1.117 ha Land.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"250\" height=\"153\" src=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/5ea493c4a4.jpg\" alt=\"Das Gutshaus von Gro\u00df Steegen vor dem Krieg\" class=\"wp-image-319\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Gutshaus von Gro\u00df Steegen vor dem Krieg<br><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Nach dem L Weltkrieg und in der Inflation 1923 verpachtete das Gut 16 ha Land auf 12 Jahre an 10 Bauern aus Hoppendorf. Dieses Land kauften die Bauern 1935 nach Ablauf der Pacht. Im Februar 1928 verkaufte Alexander v. Steegen alle drei Vorwerke mit 708 ha Land an die Ostpreu\u00dfische Siedlungs-Gesellschaft zur Aufsiedlung f\u00fcr 600 000 RM. Alexander v. Steegen behielt nur noch den Gutshof Gr. Steegen mit rd. 450 ha Land und Wald.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 30. 9. 1928 wurde die Gemeinde Alt-Steegen gebildet, zu der das verkleinerte Gut Gr. Steegen und das Gut Kl. Steegen mit allen Vorwerken geh\u00f6rten. Herr v. Steegen konnte sein Restgut nicht halten und verkaufte den Gutshof Gr. Steegen mit dem gesamten nutzbaren Land nebst Fischteichen von etwa 155 ha an die Ostpreu\u00dfische Sied-lungs-Gesellschaft. Die Ostpreu\u00dfische Siedlungs-Gesellschaft verkaufte das Restgut Gr. Steegen 1942 an Erich Georg Klein, der als t\u00fcchtiger Landwirt die Gutswirtschaft mit 130 ha Land wieder Ordnung brachte.<\/p>\n\n\n\n<p>Gr. Steegen lag ca. 1 km s\u00fcdlich von Kl. Steegen und der Chaussee Landsberg-Lichtenfeld, 5 km vom gro\u00dfen Kirchdorf Canditten entfernt. Erich Georg Klein war bis 1945 Besitzer des Gutes Gr. Steegen mit nunmehr 155 ha Land- und Wasserfl\u00e4chen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gr. Steegen wurde um den 15. 02. 1945 von Sowjet-Truppen besetzt und liegt seitdem im polnischen Teil unseres Kreises. Es hei\u00dft jetzt \u201eStega Wielka\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anmerkung Gerd Birth:<\/strong>&nbsp;Im Laufe der Jahre ist vom Ort Gr. Steegen nichts mehr \u00fcbrig geblieben. Sowohl das Wohnhaus als auch die Gutsgeb\u00e4ude und die M\u00fchle existieren nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fotos aus Gro\u00df Steegen von damals und heute<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"599\" height=\"400\" src=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Gross-Steegen-Am-Muehlenteich-30er-Jahre-90288.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1453\" srcset=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Gross-Steegen-Am-Muehlenteich-30er-Jahre-90288.png 599w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Gross-Steegen-Am-Muehlenteich-30er-Jahre-90288-300x200.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 599px) 100vw, 599px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Am M\u00fchlenteich in Gro\u00df Steegen<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"700\" src=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Gross-Steegen-Kinder-an-der-Fohlenkoppel--1024x700.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1454\" srcset=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Gross-Steegen-Kinder-an-der-Fohlenkoppel--1024x700.jpg 1024w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Gross-Steegen-Kinder-an-der-Fohlenkoppel--300x205.jpg 300w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Gross-Steegen-Kinder-an-der-Fohlenkoppel--768x525.jpg 768w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Gross-Steegen-Kinder-an-der-Fohlenkoppel-.jpg 1247w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Kinder an der Fohlenkoppel<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"580\" height=\"400\" src=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Gross-Steegen-Georg-Klein-letzter-Besitzer-des-Gutes-mit-Familie-30er-Jahre-90273.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1455\" srcset=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Gross-Steegen-Georg-Klein-letzter-Besitzer-des-Gutes-mit-Familie-30er-Jahre-90273.jpg 580w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Gross-Steegen-Georg-Klein-letzter-Besitzer-des-Gutes-mit-Familie-30er-Jahre-90273-300x207.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Der letzte Eigent\u00fcmer des Gutes Gro\u00df Steegen: Georg Klein mit Familie<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"886\" height=\"664\" src=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Gross-SteegenWeg-nach-Hoppendorf-2007-Kopie.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1456\" srcset=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Gross-SteegenWeg-nach-Hoppendorf-2007-Kopie.jpg 886w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Gross-SteegenWeg-nach-Hoppendorf-2007-Kopie-300x225.jpg 300w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Gross-SteegenWeg-nach-Hoppendorf-2007-Kopie-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 886px) 100vw, 886px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Der Weg von Gro\u00df Steegen nach Hoppendorf und das h\u00fcgelige Natanger Land<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"897\" height=\"673\" src=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Gross-Steegen-Muehlenteich-2007-jpg.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1457\" srcset=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Gross-Steegen-Muehlenteich-2007-jpg.jpg 897w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Gross-Steegen-Muehlenteich-2007-jpg-300x225.jpg 300w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Gross-Steegen-Muehlenteich-2007-jpg-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 897px) 100vw, 897px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Der M\u00fchlenteich in Gro\u00df Streegen heute<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Gut Klein&nbsp;Steegen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00e4lteste Geschichte des Gutes Kl. Steegen gleicht der von Gr. Steegen bzw. Steynio und Steinen. Beide G\u00fcter bildeten in jener Zeit eine Einheit. Wahrscheinlich wurde das Gut Steinen\/Steegen erst nach dem Verkauf durch die Familie Skomand im 14. Jahrhundert geteilt und es entstanden Gr. und Kl. Steegen. Im Jahre 1614 beginnt die Geschichte von Kl. Steegen. Nachdem Gr. Steegen an die Familie Truchse\u00df v. Waldburg-Wildenhoff verkauft war, blieb Kl. Steegen selbst\u00e4ndiges Gut im Besitz von Castor v. Sack, 9 Hufen gro\u00df. Dazu geh\u00f6rten als untert\u00e4nige Bauernd\u00f6rfer Blumstein und Guttenfeld (etwa je 60 Hufen = 900 ha).<\/p>\n\n\n\n<p>1642 starb die Familie v. Sack (v. Sacken) aus. Das Gut wurde von der Familie v. Kreytzen erworben, einer Nebenlinie der v. Kreytzen auf Gr. Peisten. Doch bereits 1692 verkaufte Johann v. Kreytzen Kl. Steegen an Abel v. Tettau aus der weitverzweigten Familie v. Tettau auf Tolks.<\/p>\n\n\n\n<p>1719 war Kapit\u00e4n (Hauptmann) Johann Eberhard v. Tettau Besitzer von Kl. Steegen. Es waren bereits 26 Hufen vom Dorf Guttenfeld abgezweigt und von Kl. Steegen vereinnahmt worden. So vergr\u00f6\u00dferte sich das Gut allm\u00e4hlich von anfangs 9 Hufen auf zuletzt fast 120 Hufen (= 1.800 ha).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bewirtschaftung erfolgte durch Scharwerksbauern; im Gut waren der Hofmann, 2 \u201eG\u00e4rtner&#8220;, 3 M\u00e4gde.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kapit\u00e4n und sp\u00e4tere Oberst v. Tettau war w\u00e4hrend der Schlesischen Kriege viel abwesend, doch seine t\u00fcchtige Frau bewirtschaftete Kl. Steegen sehr gut. Das Ehepaar hatte nur eine \u00fcberlebende Tochter, Sophie Catharina v. Tettau, 1725 geboren, die als Gutserbin 1748 den Major Anton v. Massow heiratete. Nach dem Tod des Obristen v. Tettau 1752 \u00fcbernahm v. Massow das Gut. Er baute das Gutshaus neu auf und schuf um 1755 das Vorwerk Sophienhof, das er nach seiner Frau benannte.<\/p>\n\n\n\n<p>1785 geh\u00f6rte die Beg\u00fcterung Kl. Steegen noch dem Oberst v. Massow. Sie hatte 4 Feuerstellen (nur der Gutshof Kl. Steegen), die Kirche war in Guttenfeld. Bald danach \u00fcbernahm dann der Sohn Eberhard Ernst v. Massow das Gut, doch hat er es nicht lange besessen. Es folgten mehrere weitere Besitzer. Im Jahre 1820 geh\u00f6rte das Gut mit 6 Feuerstellen und 103 Bewohnern (ohne Vorwerke) schon der Frau Stadtr\u00e4tin Krieger.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits 1826 kam es zur Zwangsversteigerung von Kl. Steegen, das Major v. Ziegenhorn f\u00fcr 42 000 Taler erwarb. Das war das Hauptgut; dazu kamen die Vorwerke Louisenhof, Sophienhof, Wilhelmsberg und die M\u00fchle Finken, zusammen \u00fcber 3200 Morgen Land und 2800 Morgen Wald. Im Jahre 1834 kam es erneut zu einer Versteigerung. Der Glasfabrikant und Unternehmer Carl Friedrich M\u00fcller kaufte Kl. Steegen f\u00fcr 24 000 Taler und auch das Vorwerk Gottesgnade von Wildenhoff, wo er eine neue Glasfabrik anlegte. Ferner erwarb er um 1838 die M\u00fchle Finken. Der 1815 nach Ostpreu\u00dfen gekommene Pommer M\u00fcller hatte lange Jahre auf dem gepachteten Vorwerk Heinrichsbruch von Orschen eine Glasfabrik betrieben und war dadurch wohl zu Geld gekommen. Als er 1838 auch Gr. Steegen von Wildenhoff kaufte, waren beide G\u00fcter nach 224 Jahren wieder in einer Hand.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"250\" height=\"180\" src=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/0c4bfd8f7a.jpg\" alt=\"Das Gutshaus in Klein Steegen um 1935\" class=\"wp-image-332\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Gutshaus in Klein Steegen um 1935\n<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>1846 hatte Kl. Steegen (Gutshof) 5 Wohnh\u00e4user und 140 Einwohner; die ganze Beg\u00fcterung (ohne Finken) 12 Wohngeb\u00e4ude, 283 Bewohner. Nach dem Tode von C. F. M\u00fcller wurde seine gro\u00dfe Beg\u00fcterung (fast 3000 ha) wieder geteilt und Kl. Steegen mit den dazugeh\u00f6rigen Vorwerken Louisenhof, Sophienhof und Wilhelmsberg erhielt 1855 der Sohn Oskar M\u00fcller (1837 -1897), der 1861 geadelt wurde und sich fortan Oskar v. Steegen nannte.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahre 1871 waren in allen genannten 4 Gutsteilen 11 Wohngeb\u00e4ude, 57 Haushalte und 320 Einwohner und 1.792 ha Land. Unter dem Verwalter L. Segadlo wurde bei ostfriesischer Viehrasse eine gro\u00dfe Meierei mit K\u00e4sefabrik betrieben. 1907 war in Kl. Steegen unter dem Sohn Oskar Friedrich v. Steegen (1873 -1918) ein A. Maibaum der Administrator. Es besteht eine Dampfmeierei mit Schneidem\u00fchle. 1913 ist Oskar Friedrich v. Steegen noch der Besitzer. Unter dem Administrator Otto Thiel besteht eine Dampfmolkerei, eine Dampfschneidem\u00fchle (650 ha Wald). Vieh-, Remontezucht und Karpfenfischerei werden betrieben. Als Viehbestand sind 150 Pferde, 400 Rinder und 150 Schweine auf dem Gut. Unter seiner t\u00fcchtigen Wirtschaftsf\u00fchrung werden das Waldvorwerk Waldheil, die F\u00f6rsterei Hubertus sowie das Jagdschlo\u00df \u201eWaldschl\u00f6\u00dfchen&#8220; am Grabelsee bei Wilhelmsberg neu erbaut.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem fr\u00fchen Tod von Oskar Friedrich v. Steegen geh\u00f6rt das Gut seinen Erben (1920 so angegeben). Es wird vom Administrator A. Dauter bewirtschaftet. Dann \u00fcbernimmt es der Sohn Otto Oskar (genannt Ottokar) v. Steegen. 1928 wurde die Gemeinde Alt-Steegen gebildet, die aus der Beg\u00fcterung Kl. Steegen mit den Vorwerken und Gr. Steegen bestand. 1932 war Kl. Steegen 1779 ha gro\u00df, Besitzer war Ottokar v. Steegen, der es bis 1945 blieb. Der Administrator hie\u00df Otto Thiel. Als Viehbestand werden 145 Pferde, 340 Rinder, 380 Schafe und 220 Schweine angegeben. Ottokar v. Steegen bewirtschaftete seinen gro\u00dfen Besitz sehr gut &#8211; im Gegensatz zu seinem Vetter im benachbarten Gr. Steegen. Er besa\u00df eine Rindvieh-Hochzucht, Pferdezucht und -aufzucht mit eigenem Remontemarkt, Hengststation, Schafzucht), Schweinezucht und -mastung, Fischzucht (40 ha Teiche) und eine intensive Forstwirtschaft (650 ha) mit S\u00e4gewerk. In allen Gutsteilen lebten 60 Arbeiterfamilien.<\/p>\n\n\n\n<p>Kl. Steegen lag g\u00fcnstig an der Chaussee Landsberg-Lichtenfeld, 4,5 km vom Kirchdorf Canditten und vom Bahnhof Sangnitten entfernt. &#8211; Ottokar v. Steegen lie\u00df 1945 \u00acselbst Soldat &#8211; eine intakte, rentable Gutswirtschaft von 1770 ha zur\u00fcck. Nach 1945 hatte er sich eine Heimstatt in Bad Schwartau bei L\u00fcbeck erbaut. Um den 15. 2. 1945 wurde KI. Steegen von der Sowjet-Armee besetzt und liegt seit dem Sommer 1945 im polnisch besetzten Teil unseres Kreises. Es wird von den Polen \u201eStega Male&#8220;, also \u201eKlein-Stega&#8220; genannt. Das Gutshaus ist zerst\u00f6rt und verschwunden, ebenso das \u201eWaldschl\u00f6\u00dfchen&#8220; am Grabel-See. Kl. Steegen ist ein polnisches Staatsgut. Die alten Geb\u00e4ude stehen teilweise, einige neue wurden errichtet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vermerk Gerd Birth:<\/strong>&nbsp;Nach der Wende 1990\/91 ist das polnische Staatsgut in \u201eStega Male\u201c aufgel\u00f6st und die Stallungen in den Jahren danach abgerissen worden. Allerdings stehen an der Stra\u00dfe Canditten-Lichtenfeld weiterhin einige alte und bewohnte Wohn- und Insth\u00e4user und ferner noch etliche von den Polen erbaute Wohnh\u00e4user f\u00fcr die damaligen polnischen Arbeiterfamilien des Staatsgutes.<\/p>\n\n\n\n<p><em>(Quelle: Alle Texte zum Gut Gro\u00df Steegen und Gut Klein Steegen aus &#8222;Die St\u00e4dte und Gemeinden des Kreises Pr. Eylau&#8220; von Horst Schulz)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fotos von Klein Steegen damals und heute:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Klein-Steegen-Familie-Radtke-12.05.1940-ganz-re-unten-Elisabeth-jetzt-Kaufmann.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1460\" width=\"254\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Klein-Steegen-Familie-Radtke-12.05.1940-ganz-re-unten-Elisabeth-jetzt-Kaufmann.jpg 775w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Klein-Steegen-Familie-Radtke-12.05.1940-ganz-re-unten-Elisabeth-jetzt-Kaufmann-300x252.jpg 300w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Klein-Steegen-Familie-Radtke-12.05.1940-ganz-re-unten-Elisabeth-jetzt-Kaufmann-768x646.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Familie Radtke im Jahre 1940<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"646\" src=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Klein-Steegen-Gusthaus-um-1935-B-1024x646.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1461\" srcset=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Klein-Steegen-Gusthaus-um-1935-B-1024x646.jpg 1024w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Klein-Steegen-Gusthaus-um-1935-B-300x189.jpg 300w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Klein-Steegen-Gusthaus-um-1935-B-768x484.jpg 768w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Klein-Steegen-Gusthaus-um-1935-B-1536x969.jpg 1536w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Klein-Steegen-Gusthaus-um-1935-B.jpg 1712w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Das Schloss von Klein Steegen aus einer anderen Perspektive. Das Schloss existierte nicht mehr.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"665\" src=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Klein-Steegen-Jagdhaus-Waldschloesschen-am-Grabelsee-b.-Wilhelmsberg-1024x665.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1462\" srcset=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Klein-Steegen-Jagdhaus-Waldschloesschen-am-Grabelsee-b.-Wilhelmsberg-1024x665.jpg 1024w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Klein-Steegen-Jagdhaus-Waldschloesschen-am-Grabelsee-b.-Wilhelmsberg-300x195.jpg 300w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Klein-Steegen-Jagdhaus-Waldschloesschen-am-Grabelsee-b.-Wilhelmsberg-768x499.jpg 768w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Klein-Steegen-Jagdhaus-Waldschloesschen-am-Grabelsee-b.-Wilhelmsberg.jpg 1181w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Das zum Gut Klein Steegen geh\u00f6rende ehemalige &#8222;Waldschl\u00f6sschen&#8220; am Grabelsee<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Klein-Steegen-renoviertes-Beamtenhaus-C-2020.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1463\" width=\"253\" height=\"189\" srcset=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Klein-Steegen-renoviertes-Beamtenhaus-C-2020.jpg 539w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Klein-Steegen-renoviertes-Beamtenhaus-C-2020-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 253px) 100vw, 253px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Klein Steegen: Das ehemalige Amtsgeb\u00e4ude von Alt-Steegen. Das Geb\u00e4ude hat einen neuen Eigent\u00fcmer und wird jetzt renoviert.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"475\" src=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Klein-Steegen-Wohnhaus-A.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1465\" srcset=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Klein-Steegen-Wohnhaus-A.jpg 709w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Klein-Steegen-Wohnhaus-A-300x201.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Wohnhaus an der Durchgangsstra\u00dfe durch Klein Steegen<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"531\" src=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Klein-Steegen-ehemaliges-Gelaende-des-Guizshofes-.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1466\" srcset=\"https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Klein-Steegen-ehemaliges-Gelaende-des-Guizshofes-.jpg 709w, https:\/\/canditten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Klein-Steegen-ehemaliges-Gelaende-des-Guizshofes--300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Klein Steegen: Hier befand sich der Gutshof. Jetzt ist hier alles zugewachsen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbemerkungen: Die Gemeinde Alt-Steegen war seit 30. 09. 1928 eine zusammengefasste Kommune der beiden G\u00fcter Gro\u00df Steegen und Klein Steegen. Das Gut Gro\u00df Steegen bestand nur noch aus einem Betrieb ohne Vorwerke. Das Gut Klein Steegen indes bestand aus dem Gut Klein Steegen sowie f\u00fcnf weiteren Gutsteilen: Forsthaus Hubertus, Vorwerk Louisenhof, Vorwerk Sophienhof, Waldvorwerk Waldheil &#8230; <a title=\"Gemeinde Alt-Steegen\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/canditten.de\/?page_id=318\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber Gemeinde Alt-Steegen\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-318","page","type-page","status-publish"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/canditten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/318","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/canditten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/canditten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/canditten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/canditten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=318"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/canditten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/318\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1467,"href":"https:\/\/canditten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/318\/revisions\/1467"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/canditten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=318"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}